Verabschiede dich von Schlafstörungen

Verabschiede dich von Schlafstörungen

Du wachst nachts auf und es fällt die schwer, wieder einzuschlafen? Auch wenn es kaum zu glauben ist und total nervig, es ist ganz normal, vier- bis sechsmal pro Nacht aufzuwachen. Die sogenannte „mittlere Schlaflosigkeit“ oder die Schwierigkeit, den Schlaf aufrechtzuerhalten, ist ganz normal. Wenn es dir schwerfällt, einzuschlafen oder wenn du zwischendurch munter wirst dann wieder einzuschlafen, hast du vielleicht ein Problem. Lies weiter für Tipps und Ratschläge.

Warum wird man nachts wach? Schlafstörungen und Gründe für das Aufwachen

Du liegst häufig nachts wach und weißt einfach nicht warum? Dazu musst du eines Wissen: der Schlaf verläuft die ganze Nacht über in Zyklen, von einem tieferen Schlaf bis zu einem leichteren Schlaf, bei dem es wahrscheinlicher ist, dass du aufwachst.

Für einige ist ein häufiger Harndrang der Grund des Aufwachens. Sobald sie auf die Toilette gehen und sich wieder hinlegen, fällt es ihnen schwer einzuschlafen. Wenn du öfter als zweimal pro Nacht zur Toilette musst, solltest du vor dem Schlafen weniger trinken - und wenn dies nicht hilft, könnte der Grund sein, dass dein Körper versucht, ein Gleichgewicht zwischen Wasser und Elektrolyten aufrechtzuerhalten. Probiere doch, ob es hilft, vor dem Schlafengehen ein wenig Wasser mit einer Prise Salz zu trinken.

Alkohol kann dich zwar leicht einschlafen lassen, aber er auch die normalen Schlafzyklen beeinträchtigen und den REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) verhindern, in dem viele deiner Träume stattfinden. Dieser Mangel an REM-Schlaf macht deine Nacht unruhig und fragmentiert deinen Schlaf. Versuche, mindestens einige Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr zu trinken, und gib deinem Körper Zeit, den Alkohol abzubauen.

Bett, Schlafzimmer und äußere Einflüsse

Manche Menschen wachen auf, weil es zu warm ist. Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt bei 16-18°. Versuche daher, deine Raumtemperatur zu senken.

Ein weiterer Grund für das Aufwachen könnte deine Matratze sein. Wenn sie zu fest ist, kann es einen Druck auf deine Hüften, Schultern und im unteren Rücken erzeugen. Probiere verschiedene Matratzen aus und wähle eine Matratze, die du zu Hause testen kannst. Wenn du bei deinem Kauf sicher gehen möchtest, bieten wir dir bei JYSK die Möglichkeit an, deine neue GOLD-Matratze 100 Nächte lang auszuprobieren. Erfahre jetzt mehr über das 100 Nächte probeschlafen.

Ein weiterer Grund für mittlere Schlaflosigkeit könnte Licht von der Straße oder von digitalen Geräten in deinem Zimmer sein. Gewöhne dir an, dass die letzte Stunde vor dem Schlafengehen bildschirmfrei ist. Das „blaue Licht“ von Smartphones und Tablets macht dich munter. Darum fällt es einem schwerer einzuschlafen und durchzuschlafen. Versuche auch, Verdunkelungsvorhänge zu verwenden und leg elektronische Geräte in einen anderen Raum.

Lärm ist natürlich ein weiterer Grund für Schlafmangel. Das Geräusch eines Lastwagens mitten in der Nacht - oder sogar das fröhliche Vogelgezwitscher am Morgen - könnte dich mit einem Ruck wecken. Scheint ein ruhiges Schlafzimmer für dich unmöglich? Vielleicht hilft es schon Türen und Fenster zu schließen. Versuche sonst im Schlaf Ohrenstöpsel zu tragen, wenn du sehr geräuschempfindlich bist.

Reduziere und kontrolliere deinen Stress

Bist du mit der Arbeit beschäftigt oder gibt es andere Aspekte deines Lebens, die dich mit einem Schreck aufwachen lassen? Nun, mit diesem Szenario bist du nicht allein. Stress ist einer der Hauptfaktoren, der dir den Schlaf rauben kann.

Versuche es mit Meditation oder Yoga und denke an unwichtige Dinge, die für dich trotzdem interessant sind. Eine Möglichkeit ist es, ein Buch zu lesen oder einen Podcast anzuhören, der so spannend ist, dass keine stressigen Gedanken aufkommen.

Gesunde Schlafgewohnheiten

Der Schlaf findet normalerweise nachts statt, wird jedoch stark von deinen täglichen Routinen beeinflusst. Vermeide fettige und kohlenhydratreiche Speisen, Kaffee und Nikotion kurz vor dem Schlafengehen und Nickerchen während des Tages. Du solltest auch tagsüber nach draußen gehen, da das natürliche Licht dir dabei hilft, einen gesunden Schlaf-Wach-Zyklus aufrechtzuerhalten. Vermeide emotionale Diskussionen vor dem Schlafengehen und halte dich an feste Schlafzeiten - unter der Woche und auch am Wochenende.



Quellen
https://www.prevention.com/health/why-you-wake-night
https://www.webmd.com/sleep-disorders/features/night-waking-problem
https://sleep.org/articles/reasons-not-staying-asleep/

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